Eines unserer größten Missverständnisse ist, dass wir auf regionale Nahrungsmittel achten. Dabei wäre es so viel wichtiger, darauf zu achten, was wir essen:

83% der CO2-Emissionen unseres persönlichen Speiseplans verursachen Milchprodukte, Fleisch und Eier, dreiundachtzig Prozent! Der Lebensmitteltransport ist für lediglich 6% der Emissionen verantwortlich. Mehr dazu ganz kompakt hier: https://ourworldindata.org/food-choice-vs-eating-local

Wenn Du die Klimawirkung Deiner Ernährung verbessern willst, dann achte darauf, wie Du Milchprodukte und vor allem Rindfleisch reduzieren kannst. Ich verzichte seit gut zwei Jahren nicht nur auf Rind, sondern auch auf Joghurt und Milch - und es funktioniert bestens.

Besser als Hafer-Drink finde ich den etwas herberen Dinkel-Drink - oder wie meine Kinder sich über das schrille Packungsdesign amüsieren: Diukel-Driuk. Klar, anfangs ungewohnt, aber inzwischen schmecken mir die Alternativen viel besser als Milch. Probiert es doch auch mal aus und berichtet von Euren Erfahrungen.